Perspektiven aus Forschung und Praxis
In sechs Vorträgen referierten Expertinnen und Experten über Digitalisierung im Gesundheitswesen
| OTH Amberg-WeidenUnter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Buhl aus der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheit der Hochschule sowie Lutz Josef Schmid vom VDE beleuchteten sechs Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Teilnehmenden verfolgten die Vorträge aufmerksam und nutzten die Gelegenheit, sich in den anschließenden Diskussionen aktiv einzubringen.
Den inhaltlichen Auftakt machte Prof. Dr. Steffen Hamm von der OTH Amberg-Weiden. Er zeigte, wie digitale Technologien die medizinische Versorgung verändern können und welche Chancen sich daraus ergeben. Verschwieg dabei aber auch nicht die strukturellen Herausforderungen, die mit der Transformation einhergehen. Daran anknüpfend ging Jona Schmitz vom Medical Valley EMN e. V. auf die steigenden Anforderungen an die Digitalkompetenz im Gesundheitswesen ein und veranschaulichte diese am Beispiel der elektronischen Patientenakte (ePA).
Fokus elektronische Patientenakte
Dieses Thema entwickelte sich im weiteren Verlauf des Abends zu einem zentralen Diskussionspunkt. Fragen zu Datensicherheit, Transparenz und praktischem Nutzen der ePA führten zu zahlreichen Wortmeldungen aus dem Publikum. Die Referentinnen Lena Dimde von der gematik GmbH und Anke Schwarz vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention waren per Livestream zugeschaltet und gaben fundierte Einblicke in den aktuellen Stand sowie die zukünftigen Potenziale der ePA für Forschung und Versorgung. Ihre Beiträge lieferten wichtige Impulse für die anschließende, lebhafte Diskussion.